| Berichte Fenster |
Diese Seite soll Ihnen aufzeigen, was alles passieren kann, wenn Fenster nicht gesichert werden: |
| Bericht von Lucy mit Juli und Ronja aus dem "Herz
für Tiere" - Forum Leider denken viele nicht daran, daß Katzen von beiden Seiten aus versuchen können, durchs Kippfenster zu kommen. Ich früher auch nicht! Bis ich dann mal miterleben durfte, wie unsere Dicke (pummelig, faul, bewegen bitte nur, wenn es sich nicht vermeiden läßt) der Meinung war, durchs Bürofenster zu klettern, sei viel besser als die offene(!) Tür zu benutzen. Ich gebe zu: es sah lustig aus. Es erinnerte mich stark an eine bestimmte Szene aus dem Garfield-Spielfilm, wo Garfield sich wo raufziehen will und dabei mit in der Luft hängenden Hinterbeinen wie wild strampelt. IM Büro saß mein Mitbewohner und lachte sich scheckig über die entsprechende Innenansicht. Außerdem wußten wir nun, warum manchmal die Scheibengardine dieses (und nur dieses) Fensters unten gelegen hatte: Juli schien diesen "Eingang" regelmäßig benutzt zu haben.... Natürlich haben wir sofort dafür gesorgt, daß das nicht nochmal vorkommt! Also: Bitte immer daran denken, daß Katzen durch Kippfenster nicht immer nur raus- sondern manchmal auch rein wollen!!! |
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| Bericht von Lucy mit Juli und Ronja aus dem "Herz
für Tiere" - Forum Zwar nicht mein Kater, sondern der meiner Freundin: Charly, eingefleischter Freigänger hatte wegen einer Erkrankung (ich weiß gar nicht mehr, was es war) Hausarrest, und zwar schon seit mehreren Tagen. Er fand das natürlich gar nicht schön. Meine Freundin, die um die Gefahr von gekippten Festern wußte, aber leider nicht das Geld hatte, alle Fenster mit den teuren vorgefertigten Elementen zu sichern, hatte ihre Fenster daher, da ungesichert, immer nur unter Aufsicht auf Kipp. Bis zum Vorabend ihrer Hochzeit. Es war viel vorzubereiten und irgendwann fiel sie abends todmüde ins Bett. Am nächsten Morgen wartete schließlich ein anstrengender und aufregender Tag auf sie: Ihre Hochzeit! Er sollte anstrengender und aufregender werden, als einer Braut zu wünschen ist… Aber erst mal schlief sie. Als sie nachts wach wurde, weil
Charly quengelte, rief sie ihm nur schlaftrunken zu, er solle Ruhe geben,
er wüßte doch, er dürfe noch nicht raus. Sie wurde gar
nicht richtig wach dabei. ...nur schlaaaaafenn... Irgendwann am frühen Morgen dann, die Blase drückte und sie
mußte raus aus dem Bett. Na, wenn sie einmal auf war, konnte sie
direkt Charly füttern, den alten Quälgeist . ..leider doch… Während meine Freundin dachte, Charly würde nur wieder (wie schon in den Nächten zuvor) hartknäckig darauf aufmerksam machen, daß er endlich wieder raus will (nur halt noch ausdauernder und nerviger als in den Nächten zuvor), hing der Arme längst im Fensterspalt fest!!! Mindestens die halbe Nacht!! Ihr wird heute noch ganz anderes, wenn sie daran denkt, daß sie
auch noch ein Kissen nach ihm geworfen hat…! (es ist inzwischen
Jahre her). Sorgen über Sorgen. Und das nur, weil sie einmal nicht aufgepaßt hatte…. Charly hatte aber noch Glück im Unglück. Er konnte wochenlang nicht stehen und sich nur mit Hilfe seiner Vorderbeine fortbewegen, die Hinterbeine schleiften einfach mit. Ab Becken abwärts war er gelähmt. Aber langsam ging es dann aufwärts. Nach einer Weile konnte er sogar wieder stehen und vorsichtig gehen. Wackelig, und an springen war natürlich nicht zu denken. Später dann lief er sicherer und konnte auch wieder vorsichtig auf Sofa und Stühle springen. Und heute würde niemand vermuten, was der kleine Kerl durchmachen mußte. Er bewegt sich wie jede andere gesunde Katze auch! Trotz aller Sorgen damals (die verheulten Hochzeitsfotos zeigt sie immer noch ungern), sie hat ihn nie aufgegeben. Trotz der damals vorhandenen akuten Geldnot hat sie bei der von den Ärzten prognostizierten 50:50-Chance, daß Charly wieder halbwegs gesund wird, gesagt: "Wir versuchen es. Wenn es eine Chance gibt, Charly zu helfen, müssen wir es wenigstens versuchen." Sie ist froh, daß sie so entschieden hat. Charly hat es zum Glück geschafft. |
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| Bericht von Flummy aus dem "Herz für Tiere" - Forum Flummy´s Mama ist auch mal in der Kipptür vom Balkon hängengeblieben. Ich kenne die Geschichte nur aus Erzählungen, da ich meinen Freund damals noch nicht kannte. Er war nicht daheim. Tür auf kipp, Kater Tommy wollte auf den Balkon und sprang erfolgreich durch den Spalt, Lissy wollte hinterher und blieb hängen. Wie lange sie da hing, weiß keiner aber als mein Freund heim kam, war sie schon völlig ko. Sie war auch ab der "Einquetschstelle" gelähmt, hatte auch keine Kontrolle mehr über ihre Hinterlassenschaften, konnte nicht laufen. Der Tierarzt war auch skeptisch, entweder sie erholt sich wieder von allein oder es bleibt so. Dann ist aber zum Glück nach und nach wieder leben in ihr Hinterteil zurückgekehrt. Erst hätte die Schwanzspitze gewackelt, dann ging es schritt für Schritt voran. Mittlerweile merkt man ihr auch nichts mehr an. |
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